So sieht es aus
Was die Kinder damit machen
Lernhilfe für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten
Die Eltern können eine Lernhilfe zuschalten:
- gut lesbare Schrift
- Wörter und Antworten werden vorgelesen, auf Englisch mit englischer Stimme
- kleine Tippfehler zählen als richtig, die richtige Schreibweise wird trotzdem gezeigt
- bei mehreren Bedeutungen reicht eine
Woher die Inhalte kommen
Selbst gemacht: Eltern schreiben die neuen Vokabeln und Hefteinträge in eine einfache Textdatei, zum Beispiel einmal pro Woche. Eine Vokabelseite sind ein paar Minuten Tipparbeit. Zu einem Hefteintrag kommen ein paar Fragen mit Antworten dazu. Alles Weitere erledigen Programme ohne KI: Karten in beide Richtungen, Hinweise bei mehrdeutigen Wörtern, Prüfung, Pakete für die App. In der App selbst lassen sich Listen ebenfalls anlegen und bearbeiten.
Mit KI-Unterstützung geht es schneller:
- Abfotografieren: Die Eltern fotografieren oder scannen die neuen Heftseiten mit dem Handy.
- Abschreiben lassen: Eine KI liest die Fotos und schreibt Vokabeln und Hefteinträge ab. Doppelte Vokabeln werden erkannt, unklare Stellen markiert statt geraten.
- Vorschläge: Sie schlägt Fragen und Antworten vor und auf Wunsch ein passendes Arbeitsblatt zum Ausdrucken, mit frei lizenzierten Bildern.
- Prüfen und freigeben: Die Eltern sehen alles durch, bevor es in die App kommt. Die Fotos selbst bleiben privat und werden nicht veröffentlicht.
Alles bleibt überarbeitbar. Ob selbst geschrieben oder von der KI vorgeschlagen: Die Abschrift ist ein normaler Text, den Eltern jederzeit korrigieren und ergänzen können, zum Beispiel mit einem Hinweis der Lehrkraft, eigenen Merksätzen oder zusätzlichen Fragen. Beim nächsten Laden ist die neue Fassung in der App, der Lernstand bleibt erhalten. Die App selbst enthält keine KI und schickt nichts an KI-Dienste.
Dabei gilt:
- Grundlage ist nur, was im Heft steht oder an der Tafel war, in eigenen Worten abgeschrieben.
- Keine Scans oder Abschriften aus Schulbüchern, Arbeitsheften oder Arbeitsblättern. Lernstoff wie Vokabeln, Fakten und Merksätze wird in eigenen Worten erfasst.
- Bilder und Videos nur mit freier Lizenz (z. B. Wikimedia Commons) oder selbst gemacht, immer mit Quelle.
- Ein Prüfprogramm kontrolliert jeden Eintrag: Format, Quellenangaben, keine persönlichen Daten.
Ein Eintrag sieht zum Beispiel so aus:
- F: Was ist eine Karte? A: Eine verkleinerte Abbildung der Wirklichkeit. - F: Dornbirn von oben: Schräg- oder Senkrechtluftbild? B: medien/schraegluftbild.jpg "Quelle: …, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0" A: Ein Schrägluftbild.
Wie kommt die App aufs Handy?
Heftpilot steht noch nicht im App Store oder bei Google Play. Für einen kleinen Testkreis stelle ich die App direkt zur Verfügung:
- Android: Ich schicke einen Link zum Installieren. Auf dem Handy muss dafür einmal erlaubt werden, Apps aus dieser Quelle zu installieren.
- iPhone und iPad: Über Apples Testprogramm TestFlight – das setzt eine Apple-ID ab 13 Jahren voraus. Für jüngere Kinder kann ich das Gerät direkt bei Apple eintragen (bis zu 100 Geräte); dafür brauche ich die Gerätekennung, die man am Computer ausliest.
- Updates kommen über denselben Weg; Lernstand und Stempel bleiben dabei erhalten.
- Inhalte der Klasse lädt die App danach selbst von einem geschützten Server – dafür gibt es einen Zugang je Klasse.
Wenn das Interesse über einen Testkreis hinausgeht, ist eine Veröffentlichung im App Store und bei Google Play der nächste Schritt.
Datenschutz
- Keine Anmeldung, keine Werbung, keine Analyse- oder Tracking-Dienste.
- Der Lernstand bleibt auf dem Gerät des Kindes.
- Die Inhalte der Klasse liegen auf einem privaten Server, geschützt durch einen Zugang je Klasse, ohne Zugriffsprotokolle.
- In den Inhalten stehen keine Namen, Noten oder Anmerkungen von Lehrkräften.
- YouTube-Videos laufen nur, wenn die Eltern es erlauben, und dann in einem geschlossenen Fenster ohne Links und ohne weitere Vorschläge.
Meine Fragen an Sie
- Wie finden Sie die Idee? Passt so eine Übungshilfe zu Ihrem Unterricht, oder sehen Sie etwas, das nicht dazu passt?
- Ist es für Sie in Ordnung, wenn Hefteinträge und Tafelanschriebe aus Ihrem Unterricht in eigenen Worten als Lernkarten erfasst werden?
- Dürfen Inhalte von eigenen Arbeitsblättern verwendet werden, die Sie selbst erstellt haben?
- Könnten Sie sich vorstellen, dass es über einen kleinen Testkreis hinaus Interesse an so einer App gibt?
- Ist die App aus Ihrer Sicht für Kinder in der 5. Klasse zu kompliziert, oder kommen sie damit gut allein zurecht?
- Passt die Gestaltung mit Flieger, Reisezielen und Stempeln auch für ältere Kinder, oder wirkt sie zu kindlich?
- Was fällt Ihnen sonst noch ein – Anregungen, Bedenken, Wünsche?